STÉPHANE BITTOUN  Regisseur, Autor und Schauspieler
plh

MEIN ERSTER SONY


INHALT

Tel Aviv Anfang der 90er. 
Der 10 jährige Jotam bekommt von seinem Vater einen Kassettenrekorder geschenkt, um seine vielen Ideen festzuhalten. Stattdessen aber beginnt der Junge, alles um sich herum aufzunehmen: den nächtlichen Streit der Eltern, den ersten Sex der Cousine, den Clash der Generationen auf Familienfeiern oder die Stille am Toten Meer. 
Ein riesiges Kassettenarchiv entsteht. Jotam hält das Leben fest: im Kleinen das der Familie & im Großen das Leben in Israel... Inzwischen fast 30, beginnt Jotam, anhand der alten Aufnahmen seine Geschichte zu erzählen. 
Stéphane Bittoun verbindet auch in MEIN ERSTER SONY wieder unter- schiedliche Medien von Theater bis Film – und kreiert an diesem berührenden Abend eine Interaktion insbesondere zwischen Hörspiel und Bühne, zwischen Vergangenheit und Gegenwart...

TRAILER

AUDIO

 

PRESSE

PRESSESPIEGEL Deutschland
(PRESSE ISRAEL scroll down)


"Ein multimediales Feuerwerk aus Filmbildern von Tel Aviv, Schattenspiel, Tanz, Off-Dialogen und Sprechtheater. So unterhaltsam war Dokutheater lange nicht." THEATER DER ZEIT


„Viele kluge Ideen, die erfreulich minimalistisch ins Bild setzen, was der Roman erzählt. Wieder einmal erweist sich Bittoun als Multimediakünstler, der das Menschliche fast ohne Sentimentalität hervorkehrt.“ FRANKFURTER ALLGEMEINE


„Ein Taschenlampentanz genügt, wenn der Vater beim Zelten fremdgeht, ein Schultertuch macht aus der kleinen Schwester die Großmutter. Salopp, aber in entscheidenden Momenten auch berührend ist der Ton des Abends.“ FRANKFURTER RUNDSCHAU


„Die Geschichte nimmt enorme Fahrt auf – auch dank der großen Präsenz der Schauspieler. Bittoun erreicht mit dem meisterhaften Kuppeln zwischen Geschichten und Medien einen wohltuend selbstironischen Blick auf Film und Bühne.“ LEIPZIGER VOLKSZEITUNG


„Das Tempo ist hoch. Viel choreographische Dynamik . Ein Panoramabild Israels von großer Anschaulichkeit. Stéphane Bittoun ist die offen heimliche große Hoffnung der Off-Szene.“ OFFENBACH POST


„Mit minimalem aber genau berechnetem darstellerischem Aufwand. Die Herangehensweise ist originell, von feinem Humor geprägt und erfreulich unverkrampft.“ MÜNSTERSCHE ZEITUNG


„Alltagsleben in Tel Aviv und große Politik – Jotam ist das gleich viel wert. Der rastlose kindlich-komische Blick auf die Absurditäten des Erwachsenenalltags bricht sich dabei immer wieder an berührenden Momenten und wird nachdenklich.“ WESTFÄLISCHE NACHRICHTEN


„Originell, unterhaltsam, nachdenklich. Eine sehr schön erzählte Familien-geschichte – zweieinhalb Stunden lang und es wird keine Sekunde langweilig.“ RADIO MEPHISTO LEIPZIG


„Eine wunderschöne Inszenierung.“ GENERALANZEIGER BONN


"Mein erster Sony" zeigt auf, worauf wir letztlich immer wieder zurück- geworfen werden: Menschlichkeit. Ein Bravourstück.“ ECHO MÜNSTER



PRESSESPIEGEL ISRAEL

AUF DEUTSCH KLINGT ES AUFREGEND
„Der deutsche Regisseur Stéphane Bittoun hat einen faszinierenden Weg gefunden, aus dem Soundtrack der israelischen Kindheit eine Aufführung zu kreieren, die sowohl pures Leben hervorruft als auch Einblick in die einfache, kluge und realistische Theaterindustrie bietet: Das Ergebnis ist ein Abend voller Details und Theatergeschehen, aufregend und bewegend, und daneben auf fast peinliche Weise intim, so als wäre der Zuschauer ein Aufnahmegerät, dass das unbewusste Leben aufzeichnet.“ Michael Handelsaltz – HA’ARETZ


EIN ANDERES ISRAEL – EIN ANDERES DEUTSCHLAND
„Eine wunderbare und tiefgründige Verarbeitung von „My First Sony“ durch den deutsch-jüdischen Regisseur Stéphane Bittoun.… Nicht weil die Frankfurter Schauspieler, die am vergangenen Wochenende in Israel zu Gast waren, gerade stehen zum israelisch zionistischen Narrativ, und das in fließendem Deutsch […], sondern auf Grund der Tiefe und Komplexität, mit der Bittoun dieses so israelische Kulturgut von Barbasch verarbeitet Es bleibt zu hoffen, dass es weitere Vorstellungen von Bittouns „Mein erster Sony“ geben wird. Die Produktion hat es verdient und wir Israelis haben es auch verdient.“ Ron Schwartz - GLOBES


LEBEN DURCH DIE KAMERA
Die bewegendste israelische Familie, die hier in den letzten Jahren zu sehen war, ist deutsch. Der deutsch-jüdische Regisseur Stéphane Bittoun hat eine Theaterversion von Benny Barbaschs Buch „My First Sony“ produziert. Sie ist so wunderbar, dass meine Partnerin und ich zwei Tränen vergossen haben, als wir nachher draußen vor dem Theatergebäude des Cameri standen. Während der Vorstellung ist das Gefühl verwirrend. Die Vermittlung der Geschichte ist so ausgeklügelt und humoristisch, dass nicht klar ist von wo es kommt, aber es kommt und es ist stark. Das Stück gibt nicht vor, das Leben nachzuahmen – und gerade deswegen lebt es... Die multimedialen Mittel erinnern an Kindheit, ohne aber irgendeiner infantilen Dimension Raum zu geben, dieses Meisterwerk, das sich vor unseren Augen abspielt, zu stören. Yuval Ben Ami – ISRAEL HA’YOM


EIN AUFFÜHRUNG, DIE IHRE ZUTATEN LIEBT
Ein großer Pluspunkt sind das Spiel und die Regie, die eine sehr israelische Stimmung aufkommen lassen. Das allein ist eine einzigartige Leistung... In diesem Stück sieht es so aus, als wären die deutschen Schauspieler Israelis, die auf deutsch spielen. „My First Sony“ ist eine unterhaltsame, interessante und kluge Aufführung, die vor allem anderen die eigenen Zutaten liebt. Zvi Goren HA’BAMA


SO ÜBERSETZT MAN BARBASCH INS DEUTSCHE
Schnell ist klar, dass es sich um einen ausgezeichneten Cast handelt, der wie eine präzise Maschine funktioniert, mit einem perfekten Timing und einer nicht vortäuschbaren Chemie... Obwohl die Aufführung fast drei Stunden dauert, merkt man sie gar nicht. Es ist genau wie Jotam es in der Eröffnung sagt: Die Zeit, die verstreicht, merkt man erst, wenn sie vergangen ist. Ayala Belopolsky – ACHBAR HA’IR

 

CREDITS

Adaption, Regie, Hörspiel & Film: Stéphane Bittoun

AUF DER BÜHNE:
Dennis Cubic, Peter Dischkow, Ralph Gander, Juliane Werner, Rebecca Rudolph

AUF BAND:
Liat Phoebe Bittoun, Stéphane Bittoun, Erik Borner, Moritz Brendel, Laura Cisneros, Mogli Cruse, Karin Dieck, Christiane Eisler-Mertz, Wolfgang Gorks, Nils Hansen, Peter Heusch, Renata Iorio, Nora Jokhosha, Heinz Kühne, Wolff von Lindenau, Alexander Lucke, Marek Lysakowski, Heinz G. Meyer, Gisbert Rüschkamp, Phillip Sebastian, Noel Schmidt-Rheinbay, Verena Specht,-Ronique, Sylke Spender, Noah Urseanu, Heike Werning

IM FILM:
Liate Phoebe Bittoun, Odelia Harris, Oliver Kraushaar

BACKSTAGE:
Kamera: Mark Liedtke, Schnitt: Jörg Lemmer & Paul Wiersbinski,
Fotos: Katarina Ivanišević,
Sound: Hendrik Dittmar, Musik & Gesang: Odelia Harris
Musikadaption: Heinz Kühne,
Bühne & Kostüm: Stéphane Bittoun, Britta Kloss, Nina Zoller,
Licht: Daniel Gross, Ton: Sebastian Schackert
Bühne: Stefan Mattheke, Joachim Schött
Dramaturgie: Miriam Würtz, Regieassistenz: Tim Schuster

Gefördert durch:
Die Kulturstiftung des Bundes, die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, das Kulturamt der Stadt Frankfurt

Mit freundlicher Unterstützung von:
HEELYS Schuhe, KONTRAST: Möbel, M1 Filmproduktion, S.P.O.T. Medien GmbH, NASPA Stiftung

Eine Produktion von:
Stéphane Bittoun in Koproduktion mit dem Künstlerhaus Mousonturm, Theater im Pumpenhaus Münster, Lofft Leipzig und dem Goetheinstitut Israel.

Dank an:
Georg Blochmann!

Impressum & Datenschutz
b1
b1
b1