STÉPHANE BITTOUN  Regisseur, Autor und Schauspieler
plh

DIE ARABISCHE NACHT


INHALT

Hochsommer. Fünf Bewohner einer Hochhaussiedlung irren durch die Stock- werke im Block C. Das Wasser läuft nicht mehr, der Fahrstuhl streikt.
Ein Hauch staubiger Sahara weht durch das Gebäude. Hausmeister Lomeier sucht beharrlich nach den Ursachen für den Defekt, Franziska Dehke schläft ununterbrochen und ihre arabische Mitbewohnerin Fatima wartet – wie jeden Abend - auf ihren Geliebten, Kalil, der ausgerechnet in dieser Nacht mit dem Fahrstuhl stecken bleibt. Karpati, der Voyeur vom Balkon gegenüber, dringt in Franziskas Wohnung ein und verliebt sich in sie. Derweil versinkt Franziska in einen geheimnisvollen Traum und reißt bald alle anderen Figuren mit in einen surrealen Strudel orientalischer Märchen aus 1001 Nacht...

 

FOTOS

Flaschen-Meer
Khalil auf der Flucht
Maimouna singt
Tod in der Hochhaussiedlung

TRAILER

AUDIO

 

PRESSE

PARALLELMONTAGE
Die multimediale Inszenierung setzt filmische, theatrale und musikalische Elemente ein – denn Roland Schimmpelpfennigs Text ist komödiantisches Bühnenstück, rasantes Hörspiel und filmische Parallelmontage zugleich. Der Realismus der Hochhauswelt wird zunehmend von märchen- & klischee- haften Bildern einer orientalischen Welt mit Scheichs, Harems & Flaschengeistern verdrängt – und ist dabei urkomisch! HR2 – HESSISCHER RUNDFUNK


ZWEI VERLIEBTE, ZWEI TOTE
Stéphane Bittouns „Arabische Nacht“ ist eine Collage aus Live-Hörspiel, Theaterstück und Film. Perspektivwechsel geben dem Stück den Rhythmus. Erzählmonologe und Spielszenen auf der Bühne wechsenl sich ab mit Filmprojektionen. Ein komplexes und trotzdem enorm unterhaltsames Stück, das einen von der ersten bis zur letzten Minute packt. FRANKFURTER RUNDSCHAU


AUS DER NORMALITÄT DAS BESONDERE MACHEN

Nur ein Meer von leeren, Etikettlosen 1,5-Liter-Wasserflaschen und eine Handvoll dazugehöriger Kästen; eine kleine ausziehbare Videoleinwand nebst Videokamera, Lautsprecher und fünf sehr motivierte Schauspieler... Stéphane Bittoun inszeniert mit diesen wenigen Mitteln einen gleichsam äußerst spannenden wie unterhaltsamen Theaterabend. Aus der Normalität das Besondere zu machen ist keine leichte Aufgabe. Stéphane Bittoun hat es hier sehr gut geschafft. „Die Arabische Nacht“ in seiner Inszenierung ist eine faszinierend umgesetzte Großstadt-Krimikomödie. OFFENBACH POST


KURZWEILIGE KRIMINALFARCE
In der Deutung von Bittoun wird Schimmelpfennigs Stück zur kurzweiligen Kriminalfarce, in der am Ende keiner der fünf Protagonisten mehr der ist, der er zuvor war. Im Strudel erotischer Verwirrungen werden die Personen in eine turbulente Traumwelt voller Liebe, Mord und Totschlag geführt. FRANKFURTER NEUE PRESSE


GUT GETIMTES POP-THEATER
Der Frankfurter Regisseur, Schauspieler und Filmemacher Stéphane Bittoun verstärkt die grotesken Tendenzen des Textes noch und setzt mit gewohnt ironisch-gebrochenem Blick und einem guten Gefühl für Rhythmus darauf... Er spitzt hier noch weiter zu und überzieht dort noch ein Quäntchen. Gut getimtes Poptheater. JOURNAL FRANKFURT

 

CREDITS

Regie, Bühne und Film:
Stéphane Bittoun

Auf der Bühne:
Sanam Afrashteh, Mogli Cruse,
Sinan Al-Kurikchi, Armin Nufer, Viktor Vössing

Im Film:
Maimouna Jah (auch Gesang), Andreas Wellano,
Sam Afrashteh, Liat Phoebe Bittoun, Hr. Barthelmess, Monika Franz,
Hr. Henning, Claudia Hildebrand, Detlev Rottmann, Sylke Spender

Kamera: Mark Liedtke, Schnitt: Markus Frohnhöfer,
Klavier: Stefan Geier, Ton: Krishna Meindl,
Bühnen-Technik: Johannes Schmidt, Bühnen-Licht: Thomas Gröning,
Graphik-Design:Waleria Wal, Assistenz: Michael Lämmler

Dank an: Frankfurter Musikbüro, Sehstern Filmproduktion, S.P.O.T.,
Theater Willy Praml, Deutsches Rotes Kreuz, Freizeitpark Atlantis,
Polizei Frankfurt, Impuls Hausverwaltung, Laura Cisneros, Janis Elko,
Tim Gondorf, Ilyas Mec, Krishna Meindl, Ivi Rohberg, Paul Wiersbinski,
Patricia Zielinski

Mit freundlicher Unterstützung des Amtes für Wissenschaft und Kunst, Frankfurt und durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Wiesbaden

Impressum & Datenschutz
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