STÉPHANE BITTOUN  Regisseur, Autor und Schauspieler
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MINDHUNTER


INHALT

Ein lauschiger Samstagabend, Easy-Listening-Musik. Eine Vorgartenidylle auf grünem Kunstrasen. Drei Männer grillen Würstchen, nippen an ihren Drinks und relaxen am Pool. In poppigen Orange- und Rottönen sind Esstischgruppe, Grillplatz und die von der Decke baumelnden Schaukeln gehalten. Selbst die Drink-Zutaten sind farblich abgestimmt.
„mindhunter“ erzählt die Geschichte eines Serienkillers. Ausgehend von Joyce Carrl Oates’ Roman „ZOMBIE“ beschäftigt sich das Stück mit Identität und Normalität sowie mit der Frage nach Wahrnehmung und deren Manipulation. TMT Jones entwickeln dazu eine eigene Theatersprache, die sich Film-, Theater- und Musikelemente bedient.
Die drei anfangs sehr sympathischen Männer, die eben noch Würstchen an das Publikum verteilt haben, entpuppen sich nach und nach alle als Facetten von T.C., einem freundlich erscheinenden Serienmörder. Es geht dabei weniger um die Grausamkeit von T.C.’s Taten, sondern vielmehr um die Momente, in denen seine Normalität ins Abnorme kippt. Der schmale Grat zwischen dem Noch-Sympathischen und dem Schon-Verrückten führt in seiner Kontrastierung zu einer zunehmend subtil beklemmender werdenden Atmosphäre.
Über Playback mehrfach die „Stimmen“ wechselnd, berichten die drei Männer aus dem minutiös geführten Tagebuch von T.C. und von einem bald bevor- stehenden Besuch.
Jedes kleine Detail bekommt seine Bewandtnis – oder gar mehrere. Sei es das Schneiden von Zitronen, das Zerhacken des Eisklotzes für die Drinks, das Überstreifen der Arbeitshandschuhe beim Grillen oder das Einkaufen von Mülltüten.
Im Hintergrund auf einer Videoprojektion wuseln Küken – immer wieder unterbrochen von kurzen Filmeinspielungen, die den Tatverlauf andeuten. Die Jungs auf den regelmäßig eingespielten Super-8-Filmen, könnten aus alten Kindheits-Aufnahmen von den Performern stammen.
Vielleicht zeigen diese Bilder aber auch T.C.’s heimliche Beobachtungen von minderjährigen Jungs...

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PRESSE

WIE AUS DEM KINO
„Will man sich einer solchen Figur, einem Serienmörder, nähern, tut man gut daran, das Maß zu kennen. Die Viererbande TMT Jones, vom Täterprofil her ein theatralisches Cross-Over-Kommando, hat ihr Maß gefunden. Und es ist super entspannt, launchig und relaxed. (...)
Es ist eine Serienkiller-Entspanntheit, die man sonst nur aus dem Kino kennt.

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG


SCHÖNE MONSTER

„Man kann sich des Grusels kaum erwehren, der von diesen wortgewandten schönen Monstern ausgeht.“ DIE WELT


THRILLER ERSTER KLASSE

 „Gespielt von dem künstlerischen Kollektiv „TMT Jones“, wird das hervorragend inszenierte Stück, bestehend aus den sehr interessant in Szene gesetzten Elementen aus Film, Musik und Text, zu einem Thriller erster Klasse.“ GIESSENER ALLGEMEINE

 

CREDITS

Idee, Buch, Regie: TMT Jones

AUF DER BÜHNE: TMT Jones

VON BAND: Michael Lucke, Johanna Korgel

TMT Jones sind: Stéphane Bittoun, Peter Dischkow, Sebastian Richter, Tobias Zander

Film: Stéphane Bittoun
Schnitt: Jörg Lemmer
Licht: To Kühne

Impressum & Datenschutz
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